Judo-Chef Peter Frese sieht Wirtschaft bei Sportförderung in der Pflicht

Frese: "Firmen sollen mehr Sportler fördern"

SID
Samstag, 13.08.2016 | 09:52 Uhr

In der Debatte nach mehr Förderung für den deutschen Spitzensport sieht Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) die Wirtschaft in die Pflicht.

"Die starken deutschen Firmen sollen individuell mehr Sportler fördern", sagte Frese der Rheinischen Post und ergänzte: "Wir möchten nicht einfach mehr Geld, sondern Geld, um es sinnvoll in den Sport zu investieren. Wir wollen hierzu auch die sportfachliche Einschätzung des Deutschen Olympischen Sportbundes berücksichtigt wissen."

Von den 13 deutschen Judoka in Rio de Janeiro hatte einzig Laura Vargas Koch in der Klasse bis 70 kg mit Bronze eine Medaille gewonnen. Für die erfolgsverwöhnten Kämpfer war das im Vergleich zu vergangenen Spielen ein ernüchterndes Ergebnis.

So lief der 7. Tag in Rio

Sogar gänzlich ohne Edelmetall blieben in Rio die deutschen Beckenschwimmer. Danach hatte Bundestrainer Henning Lambertz die Diskussion über mehr Fördergelder entfacht. "Wenn wir jetzt nicht richtig investieren, können wir es sofort sein lassen. Dann können wir den Sack zumachen. Das war's dann mit dem Schwimmen", sagte Lambertz.

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