OK-Chef: "Spiele werden in absoluter Sicherheit stattfinden"

SID
Dienstag, 12.09.2017 | 08:41 Uhr

Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang hat im Angesicht der Korea-Krise nach eigener Auskunft "keinen Plan B". Der OK-Vorsitzende Lee Hee-beom erklärte am Montag vor der IOC-Exekutivsitzung in Lima: "Es gibt keinen Plan B, da die Spiele auf dem Prinzip des olympischen Waffenstillstandes basieren."

Die olympische Fackel werde plangemäß am 24. Oktober in Griechenland entzündet und am 1. November in Südkorea ankommen, sagte der Vorsitzende des südkoreanischen Organisationskomitees weiter und versicherte, dass "die Olympischen Spiele in vollkommener Sicherheit stattfinden werden."

Auch IOC-Präsident Thomas Bach unterstrich erneut die Sicherheit der Spiele. "Es gibt noch nicht einmal einen Hinweis darauf, dass es eine Bedrohung für die Sicherheit der Spiele im Zusammenhang mit den Spannungen zwischen Nordkorea und einigen anderen Ländern gibt", sagte Bach zum Auftakt des IOC-Gipfels in Lima.

Bach erklärte, dass die Mitglieder der Vereinten Nationen derzeit über eine Resolution zu einem olympischen Waffenstillstand diskutieren würden, die zusätzliche Sicherheit für die Dauer der Spiele garantieren würde. "Wir hoffen, dass die Diskussion erfolgreich ist, damit wir eine Resolution erhalten", meinte der 63-Jährige.

Bach: Hoffnungsvoll

Bach gab auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass Athleten aus Nordkorea an den Spielen im Februar in Pyeongchang teilnehmen. "Wir halten die Tür offen für die Athleten aus Nordkorea. Das entspricht unserer politischen Neutralität".

Die südkoreanische Gastgeberstadt Pyeongchang liegt nur etwa 80 Kilometer südlich der Demilitarisierten Zone (DMZ), die Nordkorea von Südkorea trennt. Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA haben in den letzten Wochen immer mehr zugenommen, zuletzt soll das nordkoreanische Regime um Diktator Kim Jong-un eine atomare Wasserstoffbombe getestet haben.