Heißer Kampf um die Tabellenspitze

Von SPOX
Samstag, 11.11.2017 | 23:09 Uhr
© getty

Die BBL-Saison 2017/18 ist in vollem Gange. An der Tabellenspitze zeichnet sich ein spannender Kampf zwischen den Top-Teams aus Berlin, München, Bayreuth und Ludwigsburg ab. Meister Brose Bamberg hängt weiter allen Erwartungen hinterher und ist nur Achter. SPOX beantwortet euch alle Fragen zur BBL, dem Spielmodus, sowie den Mannschaften.

Wann beginnt die BBL-Saison?

Der erste Spieltag der Basketball Bundesliga beginnt am 29. September mit dem Auftaktspiel des Meisters Brose Baskets Bamberg gegen s.Oliver Würzburg.

Wo kann ich die Spiele der BBL sehen?

Die Telekom überträgt alle Spiele der BBL erstmalig live. Für Telekom-Kunden, die das EntertainTV-Paket haben, ist das Ganze sogar kostenlos. Basketball-Fans haben jedoch die Möglichkeit für 9,95 Euro im Monat ein Jahresabo für die BBL zu buchen. Auch der TV Sender Sport 1 überträgt bis zu 48 Spiele der Saison live im Free-TV. Geplant sind 34 Spiele der Hauptrunde, sowie 14 Begegnungen der Playoffs.

Welche Teams spielen in dieser Saison in der BBL?

TeamTabellenpl. 2016/2017
Brose Baskets Bamberg2.
EWE Baskets Oldenburg5.
Ratiopharm Ulm1.
FC Bayern München3.
Medi Bayreuth4.
Alba Berlin6.
Telekom Baskets Bonn7.
MHP Riesen Ludwigsburg8.
Giessen 46ers9.
Fraport Skyliners10.
BG Göttingen11.
Eisbären Bremerhaven12
Science City Jena13.
s.Oliver Würzburg14.
Walter Tigers Tübingen15.
Basketball Löwen Braunschweig16.
Mitteldeutscher BCneu
Oettinger Rocketsneu

Wer sind die Aufsteiger?

Der Mitteldeutsche BC und die Oettinger Rockets haben in der vergangenen Saison den Aufstieg in die BBL geschafft. Die Rockets drehten eine mitreißende Serie gegen die Niners und schafften zum ersten Mal den Aufstieg in die BBL. Der MBC schaffte seine "Mission Wiederaufstieg" gleich mit dem ersten Anlauf.

Wer sind die Favoriten auf die Meistertitel in der BBL?

  • Brose Baskets Bamberg: Wie jedes Jahr gehören die Brose Baskets zum Favoritenkreis auf den Titel. Sechs Meisterschaften in sieben Jahren sprechen eine deutliche Sprache und erinnert an die Dominanz von ALBA Berlin Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre. Der Meister hat seine Generalprobe am 25. September gegen den FC Bayern München jedoch deutlich verloren. Mit einer 58:71-Pleite verärgerte das Team aus Bamberg seinen Trainer Andrea Trinchieri "extrem".

  • FC Bayern München: Der Meister von 2015 scheiterte im vergangenen Jahr sang- und klanglos im Halbfinale gegen den späteren Meister Bamberg. In der neuen Saison soll es mindestens in die Finals gehen.
  • Ratiopharm Ulm: Die Ulmer spielten eine überragende Hauptrunde im vergangenen Jahr, scheiterten dann aber in einer packenden Serie an den EWE Baskets Oldenburg.
  • ALBA Berlin: Der Serienmeister aus vergangenen Tagen hatte mit dem FC Bayern München in den Playoffs ein schweres Los und unterlag in der Serie mit 1:3. In dieser Spielzeit könnte ALBA ein Geheimfavorit im Run auf die Finals sein.
  • EWE Baskets Oldenburg: Der Fünfte der vergangenen Hauptrunde zog überraschend in die Finals ein, unterlag dort aber deutlich den Brose Baskets. Dennoch muss man Oldenburg auch in dieser Spielzeit auf dem Playoff-Zettel haben.

Wer gewann die BBL-Finals in den letzten 20 Jahren?

JahrSiegerVerliererErgebnis
2016Brose Basketsratiopharm Ulm3-0
2015Brose BasketsFC Bayern München3-1
2014FC Bayern MünchenALBA Berlin3-1
2013Brose BasketsEWE Baskets Oldenburg3-0
2012Brose Basketsratiopharm Ulm3-0
2011Brose BasketsALBA Berlin3-2
2010Brose BasketsDeutsche Bank Skyliners3-2
2009EWE Baskets OldenburgTelekom Baskets Bonn3-2
2008ALBA BerlinTelekom Baskets Bonn3-1
2007Brose BasketsArtland Dragons3-1
2006RheinEnergie KölnALBA Berlin3-1
2005GHP BambergOpel Skyliners3-2
2004Opel SkylinersGHP Bamberg3-2
2003ALBA BerlinTSK Bamberg3-0
2002ALBA BerlinRheinEnergie Köln3-0
2001ALBA BerlinTelekom Baskets Bonn3-0
2000ALBA BerlinBayer 04 Leverkusen3-0
1999ALBA BerlinTelekom Baskets Bonn3-2
1998ALBA BerlinSSV Ulm 18463-0
1997ALBA BerlinTelekom Baskets Bonn3-1

Wer qualifiziert sich für die BBL-Playoffs?

Die Hauptrunde der BBL umfasst 34 Spieltage. Die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs und spielen im Modus "Best of five" in Viertelfinale, Halbfinale und Finale den Meister unter sich aus. Im Viertelfinale trifft der Erste der Hauptrunde auf den Achten der Hauptrunde, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten usw.

Wer qualifiziert sich für die Euroleague und den Europacup?

Der Sieger der Finals ist direkt für die Euroleague qualifiziert. Der Vizemeister muss durch die Euroleague-Quali. Entsprechend den zur Verfügung stehenden Plätzen, werden die Mannschaften auf den folgenden Plätzen für den Europacup gemeldet.

Wer steigt ab?

Die beiden letzten Teams der Hauptrunde sind die sportlichen Absteiger. In der vergangenen Saison gab es einen Sonderfalls, da Phoenix Hagen in Folge eines Insolvenzantrages die Spiellizenz entzogen wurde. Der zweite Absteiger der vergangenen Saison war RASTA Vechta.

Die Partien des 7. Spieltags in der Übersicht

Datum/UhrzeitHeimGastErgebnis
Sa., 28.10., 18 Uhrratiopharm UlmEisbären Bremerhaven85:77
Sa., 28.10., 18 Uhrs'Oliver WürzburgEWE Baskets Oldenburg84:86
So., 15.10., 15 UhrFC Bayern MünchenFraport Skyliners72:60
So., 15.10., 17:30 UhrMitteldeutscher BCBG Göttingen84:89
So., 15.10., 17:30 UhrScience City JenaMHP RIESEN Ludwigsburg64:78
So., 15.10., 17:30 UhrBrose BambergAlba Berlin75:77
So., 15.10., 19:15 Uhrmedi BayreuthGiessen 46ers96:75
So., 15.10., 20 UhrWalter Tigers TübingenTelekom Baskets Bonn75:84
So., 15.10., 20 Uhroettinger RocketsLöwen Braunschweig87:92

Die aktuelle Tabelle der BBL

PlatzMannschaftSpieleSiegeNiederlagenKörbePunkte
1.Bayern871684:54914
2.Ludwigsburg871687:56214
3.Bayreuth962767:72314
4.Alba Berlin1063820:71414
5.Frankfurt852631:61512
6.Oldenburg963788:75412
7.s.Oliver Wurzburg843628:60110
8.Bamberg853676:59410
9.Bonn743547:5498
10.Ulm945729:7218
11.Giessen945754:8158
12.Jena834595:6376
13.Göttingen936688:7546
14.Basketball Braunschweig936655:7476
15.Mitteldeutscher924784:8076
16.Bremerhaven816607:6792
17.Gotha817578:6992
18.Tübingen807628:7260

Wer ist Sponsor der BBL?

In den vergangenen Jahren hieß die Bundesliga noch Beko BBL. Nun hat sich easyCredit die Namensrechte an der Basketball Bundesliga gesichert. Somit heißt die BBL nun mit vollem Namen easyCredit BBL.