Handball: Rhein-Neckar Löwen, Füchse Berlin und THW Kiel mit Siegen

Löwen und Füchse souverän

SID
Donnerstag, 05.10.2017 | 22:34 Uhr
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Die Rhein-Neckar Löwen bleiben Spitzenreiter, die Füchse Berlin als einziges Team in der Handball-Bundesliga ohne Punktverlust: Während der Titelverteidiger aus Mannheim seine Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger TV Hüttenberg souverän löste, gewannen die Füchse das Verfolgerduell beim SC DHfK Leipzig. Auch Kiel darf wieder jubeln.

Auch der Rekordmeister THW Kiel durfte nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga wieder jubeln. Der kriselnde Champions-League-Teilnehmer setzte sich beim HC Erlangen 31:20 (14:10) durch. Für Kiel war es erst der vierte Sieg im achten Saisonspiel (8:8), Steffen Weinhold (6) erzielte in Franken die meisten Tore.

Die zweite Niederlage nacheinander kassierte das bisherige Überraschungsteam vom TSV Hannover-Burgdorf. Zwei Tage nach der deutlichen Pleite bei den Löwen unterlagen die Niedersachsen der MT Melsungen 29:31 (15:15) und rutschten auf Platz drei ab (12:6 Punkte). Durch den 28:28 (13:13)-Ausgleich kurz vor Schluss verhinderte die SG Flensburg-Handewitt bei FA Göppingen die dritte Saisonniederlage und folgt auf Platz vier (11:5).

Harald Reinkind und Andy Schmid treffen je 7 Mal

In Mannheim zogen die Löwen gegen Hüttenberg kurz vor der Pause davon. Harald Reinkind und Andy Schmid (je 7) trafen vor 4598 Zuschauern am häufigsten.

Die Füchse konnten sich in Leipzig lange nicht absetzen, Steffen Fäth erzielte in der turbulenten Schlussphase den Siegtreffer für die Gäste aus der Hauptstadt, es war sein neuntes Tor. Erfolgreicher war nur Leipzigs Philipp Weber mit elf Treffern.

Die Löwen bestreiten in der Champions League am Samstag (17.30 Uhr) bei IFK Kristianstad in Schweden ihr viertes Spiel in sieben Tagen.

THW Kiel vor schwerer Aufgabe in Ungarn

Bislang stehen für die Mannheimer ein Sieg gegen den polnischen Vertreter Wisla Plock und ein Unentschieden gegen den Titelanwärter FC Barcelona zu Buche.

Kiel trifft am Sonntag (17.00 Uhr) in Ungarn auf MKB Veszprem. Von den ersten drei Spielen hat der dreimalige Champion nur eines gewonnen.