"Ihr wärt in Deutschland unter den Top-5"

Von SPOX Österreich
Freitag, 06.10.2017 | 14:06 Uhr
© getty

Kult-Fußball-Manager Reiner Calmund hält offenbar große Stücke auf den SK Rapid Wien. Bei einem Besuch im Allianz Stadion stimmte er Lobeshymnen auf die Hütteldorfer an.

Der ehemalige Manager von Bayer Leverkusen war am Donnerstag ihm Rahmen einer Veranstaltung für die Mitglieder des Rapid Business Clubs einer der Redner. Und der Stargast sparte nicht mit Anerkennung für das grün-weiße Umfeld.

"Power und mit Stimmung, das stimmt ja alles, da hab ich ganz, ganz große Achtung davor und da wärt ihr auch in Deutschland bei den Top-5 dabei", zeigt sich Calmund von der Atmosphäre bei Rapid-Spielen begeistert.

Ein besonderes Lob sprach der 68-Jährige aber auch den Verantwortlichen des Klubs aus. "Alles, was die Leute hier hinter den Kulissen leisten, ich kann das einschätzen, da können sich viele deutsche Spitzenvereine eine dicke Scheibe abschneiden", meint das Manager-Schwergewicht.

Positive Worte für ÖFB-Team

Calmund glaube fest daran, dass es auch sportlich bald wieder rosigere Zeiten in Hütteldorf geben werde: "Wenn ich sehe, dass man seit 2008 keine Meisterschaft mehr geholt hat, als Fußballreligion mit den meisten Fans, man es aber in dieser schwierigen Zeit schafft, mit Unterstützung der Sponsoren so ein Stadion hinzusetzen, dann habe ich große Hoffnung für Rapid."

Doch nicht nur in Bezug auf Rapid findet der Deutsche positive Worte, auch in puncto ÖFB-Team sieht er die Lage weniger drastisch, als es der momentane Grundtenor im Land ist.

"Seid ein bisschen selbstbewusster, auch im Fußball", rät Calmund. "Eure Trainer sind gut, alleine wenn man nach Deutschland blickt. Auch wenn es jetzt nicht läuft, aber Peter Stöger ist ein voll akzeptierter Trainer, auch Hasenhüttl, eine voll akzeptierte Persönlichkeit. Franco Foda, Andi Herzog - es gibt eine Menge gute Leute. Die Österreicher sollen nicht so bekloppt spielen, ihr wollt jetzt wieder so einen Wunderprofessor fordern. Es gibt welche, die schon nachgewiesen haben, dass sie Trainer machen können."

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