Maximilian Wöber fühlt sich bereit für ÖFB-Einsatz als Linksverteidiger

"Habe kein Problem damit"

Von APA
Mittwoch, 04.10.2017 | 15:15 Uhr
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Maximilian Wöber könnte am Freitag (20.45 Uhr/live ORF eins) in der WM-Qualifikation in Wien gegen Serbien sein Debüt in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft feiern - allerdings in einer ungewohnten Rolle. Nach den vielen Absagen scheint ein Einsatz des zentralen Abwehrspielers als Linksverteidiger alles andere als ausgeschlossen.

Wöber fühlt sich für diese Aufgabe bereit. "Bei Rapid habe ich das lange trainiert, aber nicht so oft gespielt. Doch ich habe kein Problem damit." Der Platz links in der Viererkette sei für ihn eine "Alternativ-Position, genauso wie im defensiven Mittelfeld. Aber meine Hauptposition ist in der Innenverteidigung", sagte der Ex-Rapidler.

Der 19-jährige zeigte zuletzt am Sonntag beim 4:0 in Heerenveen mit seinem ersten Tor für Ajax Amsterdam bei seinem ersten Liga-Einsatz in der Startformation auf. "Mein Selbstvertrauen ist dadurch gewachsen. Ich denke, ich habe mich für weitere Aufgaben empfohlen."

Ajax anspruchsvoller als Rapid

Der Ende August um rund 7,5 Millionen Euro vollzogene Wechsel von Rapid zum niederländischen Rekordmeister habe ihn in eine neue Fußball-Welt geführt, erzählte Wöber. "Körperlich und vom Kopf her ist es viel anspruchsvoller als bei Rapid. Ich merke schon nach einem Monat, dass ich von der Kondition und von der Ruhe am Ball her einen Schritt nach vorne gemacht habe."

Das wollte der Wiener aber nicht als Kritik an seinem Ex-Club verstanden wissen. "Das Training bei Rapid war auch gut, aber es ist ein Unterschied, ob man mit Top-Spielern trainiert oder mit Spielern in der österreichischen Bundesliga, die den nächsten Schritt noch machen müssen", erklärte Wöber.

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